Dienstag, 26. Mai 2015

Vegan Wednesday #143 - hier wird gesammelt

ihr lieben, es ist mal wieder so weit, diese woch zum 143. vegan wednesday wird bei mir gesammelt.

wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt geht es im moment turbolent bei mir zu, deswegen freue ich mich schon drauf einen moment der entspannung mit euren tollen postings zu verbringen und mich durchzuklicken.

für ende mai ist das wetter ziemlich grässlich, da bin ich gespannt was ihr euch als seelentröster auf die teller zaubert.

alle infos zum projekt vegan wednesday könnt ihr hier finden.
also los, lasst mal eine runde sonne aus eurer küche scheinen!

Sonntag, 24. Mai 2015

{Food} Alles auf grün!

leute, ich kann euch sagen, ich komme zu gar nichts mehr.
jetzt hat sich auch noch aufgetan, dass wir umziehen wollen und somit heißt es besichtigungen über besichtigungen durchführen, um die - offensichtlich - perfekte neue wohnung für uns zu finden.
das gestaltet sich gar nicht so einfach; es ist teilweise eine frechhteil was in anzeigen beworben wird und wie die immobilie dann tatsächlich aussieht.
habt ihr hier auch bereits erfahrungen gemacht? 

aber dieses lange wochenende habe ich mal wieder frei, der liebste ist als trainer auf einem sport-camp und somit habe ich einiges an zeit für mich, die küche und den blog zur verfügung.
und das bedeutet?! ja genau richtig, es gibt heute wieder ein rezept und dazu auch noch schöne bildchen.

grüne bärlauch-spätzle mit erbsen-spargel-pesto und saisongemüse

rezept:
für die spätzle
250g weizenmehl
1 tl salz
1/2 bund bärlauch
3 el sojamehl + 6 el wasser
300ml wasser

für das spargel-erbsen-minz-pesto
1 bund grüner spargel (exkl. spitzen)
200g tk-erbsen
4-5 minzblätter  
salz und pfeffer
etwas olivenöl
1 knoblauchzehe 

saisongemüse
spitzen von 1 bund spargel
1 hand voll zuckererbsen
2 jungzwiebeln

topping: gebratene pinienkerne und pistazien


1. losgelegt wird mit dem teig für die spätzle, der muss nämlich nach der zubereitung noch etwas rasten. zuerst das sojamehl mit wasser verrühren, kurz stehen lassen und inzwischen die restlichen zutaten in einer rührschüssel miteinander vermengen (bis auf das wasser!). bärlauch in die 300ml wasser geben und mit einem stabmixer zu einer glatten masse pürieren. dann ebenfalls in die schüssel geben, sojamehl-gemisch zufügen und mit em mixer zu einem teig verarbeiten. abgedeckt an einem kühlen ort für etwa 15 minuten ruhen lassen.

2. weiter gehts mit dem pesto. das ist auch ganz rasch erledigt, denn hierfür den spargel zusammen mit den erbsen, dem knoblauch und den olivenöl in einer pfanne anbraten, bis alles etwas farbe hat. danach ebenfalls mit dem stabmixer zu einem glatten pesto pürieren.


3. nun sollten der spätzleteig durchgezogen sein; hier empfiehlt sich eine spätzle-reibe oder -presse. solltet ihr beides nicht im hause haben, könnt ihr den teig auch portionsweise von einer glatten oberfläche ins kochende wasser streichen.
wasser zum kochen bringen, spätzle nach und nach zugeben; sobald sie an der oberfläche schwimmen sind sie fertig, abschöpfen und aprtopfen lassen.

4. das frühlingsgemüse in streifen/scheiben/stücke (wie es euch beliebt) schneiden und durch etwas öl in der pfanne schwenken.
pinienkerne und pistazien noch schnell in einer trockenen pfanne bräunen und dann gehts auch schon ans anrichten.

die spätzle im pesto schwenken und mit gemüse und pinien-pistazien-mischung garnieren.
fertig ist die herrlichkeit, die euch hoffentlich genauso gut schmeckt wie mir.


ganz zum schluss - vorm genuss - habe ich dann noch ganz leicht etwas frisch gepressten zitronensaft drüber geträufelt.
schmeckt herrlich, ist nicht so aufwändig wie es auf den ersten blick klingt und selbst gemachte spätzle sind schon eine ansage - wenn auch teilweise eine rechte sauerei ;-)
die kombi aus spargel und erbse hat es mir dieses jahr besonders angetan, dakommt auch noch mehr zu dem thema. 

zur spargelzeit könnte ich mich ausschließlich davon ernähren, in allen variationen und formen. wie steht es da mit euch? liebt ihr spargel auch genauso sehr wie ich? was ist eure liebste zubereitungsart?

habt noch ein schönes, langes wochenende!

Donnerstag, 14. Mai 2015

{Food} ...und wenn du denkst es geht nicht mehr...

... kommt von irgendwo eine erdnuss her.

da dachte ich doch glatt das mit der vielen arbeit wäre schnee von gestern. pah, falsch gedacht!
denn nach vieler arbeit folgt noch mehr arbeit und somit bin ich bis heute schon wieder nicht dazu gekommen euch die kommenden rezepte vorzustellen.

dafür komme ich heute am feiertag (an dem ich dann auch gleich nach diesem posting wieder zur arbeit muss) extra lecker mit einem sommerlichen rezept daher.
erdnussbutter ist etwas in das ich mich reinlegen könnte so obergut finde ich sie. allerdings mag ich sie am liebsten in verbindung mit einem pikanten gericht; da bietet sich ein erdnuss-dressing für den knackigen sommersalat doch direkt an oder?!

rezept:
1 block erdnusstofu
2 karotten, 1 gurke 
1/4 rotkrautkopf, 1 apfel
2 kleine rote beeten
1 kleine rote zwiebel
3-4 radieschen, 1 bund koriander 

für das dressing
1 kleine knoblauchzehe
1 daumengroßes stück ingwer
2 el reisessig
2 el erdnussbutter (crunchy)
1 el sojasosse, 1 el wasser, saft 1/2 limette, 1 tl sesamöl


1. zuerst den tofu ausdrücken, in würfel schneiden und auf holzspieße oder wie in meinem fall auf zitronengras aufspießen. 

2. karotten, beeten, gurke, apfel und kraut jeweils auf einer groben reibe zu stiften reiben und beiseite stellen. inzwischen den aufgespießten tofu in einer großen pfanne in etwas sesamöl von allen seiten knusprig braten.

3. während sich der tofu in der pfanne vergnüg, alle zutaten für das dressing in einer küchenmaschine miteinander zu einer cremigen textur vermixen. die zwiebel in ringe schneiden, die radieschen in scheiben.

sobald alles fertig ist anrichten, dressing drüber geben, gut durchmischen und am ende noch mit erdnüssen und gehacktem koriander garnieren. wer es gerne scharf mag, der mixt ins dressing einfach noch etwas chili oder garniert mit chiliringen.


für mich ist das einfach der perfekte salat nach einem langen arbeitstag, wenn draußen die sonne scheint und man noch einen leichten aber trotzdem ausgiebigen happen essen will.

das cremige dressing eignet sich übrigens auch perfekt, um den tofu darin zu dippen.
tipp: solltet ihr keinen erdnusstofu bekommen, einfach naturtofu in etwas mehr vom dressing marinieren; für etwa 2 stunden im kühlschrank durchziehen lassen und danach schön knusprig braten.

derartige salatschüsseln lassen sich schier endlos mit euren lieblingszutaten kombinieren; beim nächsten mal versuche ich dann ein walnuss- oder ein avocado-dressing.

habt noch einen schönen feiertag und haltet mir die daumen, dass das wetter zum sommernachtskonzert im schloß schönbrunn nicht mehr kippt. 

Sonntag, 3. Mai 2015

{Food} Mai, Mai, war ich lange weg...

der april war wirklich unglaublich vollgepackt mit arbeit und zu meinem entsetzen musste ich feststellen, dass sich dies auch hier bemerkbar gemacht hat.
ich habs doch tatsächlich im april nur ein einziges mal geschafft hier etwas zu veröffentlichen und es war nicht mal ein rezept - shame on me.

das muss sich schläunigst wieder ändern, hier muss wieder was passieren!
so habe ich mir das lange wochenende genommen, um mal wieder ordentlich in der küche zu werken - hatte schon angst, dass ich das kochen verlernt habe, weil der herd so lange kalt blieb.
zum glück ist alles gut, der löffel schwingt sich nach wie vor ganz gut und mit zunehmender ausgeruhtheit kommt auch die kreativität zurück.


was hat sich also so alles getan und worauf dürft ihr euch im mai freuen?

letzte woche war ich zusammen mit angie zum vegavita event #heuetemalvegan eingeladen.

(c) vegavita

bekocht wurden wir von der zauberhaften parvin razavi, die uns aus ausgewählten vegavita produkten ein köstliches 5-gänge-menü zauberte; natürlich komplett vegan.

das ganze menü in schrift und bild dazu findet ihr bei mir auf instagram.

vegavita hat sich unglaublich viele neue produkte überlegt vom fruchtgummi über den stark geräucherten tofu hin zur eiscreme (oh ja, richtig gehört, die kommt jetzt demnächst in den handel).

nach und nach werden sich die produkte bei billa und merkur (bzw. in der rewe-gruppe) in den regalen finden.






aber das ist noch nicht alles, denn wie es sich für einen ordentlichen foodblog gehört, gibts auch wieder jede menge gerichte; in den nächsten tagen erwarten euch die rezepte zu:


was genau sich in meinen tellerchen und töpfen verbirgt, das bleibt noch ein geheimnis. so viel sei aber schon gesagt: es wird frühlingshaft, beinahe schon sommerlich - wäre zu hoffen, dass sich das wetter auch dem anpasst.

habt noch einen schönen sonntag, ich tüftle dann mal weiter an tollen rezepten für euch.

Donnerstag, 2. April 2015

Vegan Wednesday #135 - hier wird gesammelt

APRIL, APRIL!
der april macht was er will und als kleinen aprilscherz gibt's erst heute das sammelposting zum 135. vegan wednesday.

am liebsten hätte ich eine bunte mischung von osterleckereien und anderen farbenfrohen tellerchen, weils draußen schon wieder grau in grau ist. schnee wechselt sich mit regen und sonne ab und dann gehts wieder von vorne los.

alle infos zum vegan wednesday findet ihr hier und nun gehts wie gewohnt weiter; bis samstag abend habt ihr zeit mir euren link hier zu posten, damit wir am sonntag damit beginnen können ein hübsches board zu pinnen.

legt los, schürze an, kochlöffel geschwungen, fotografiert und gemampft.

Sonntag, 29. März 2015

{Food} Österliches Apfelschlangerl

eine typische, österreichische süßspeise hab ich euch heute an diesem etwas tristen sonntag mitgebracht. ich glaube, dass ich schonmal erwähnt habe, dass meine oma das beste apfelschlangerl der welt macht?! letztes wochenende wurde ich wieder daran erinnert, denn sie hat extra für mich welches gebacken.

das traurige daran? das apfelschlangerl von der oma ist alles andere als vegan. nun saß ich also wie die katze vor dem mäuseloch, doch auch alles anstarren der köstlichkeit machte es nicht veganer.
oma hat sich sogar mit einer meiner cousinen hingesetzt und durchgeschaut was daran nicht vegan ist,  doch ihrer meinung nach schmeckt das doch alles ohne butter und ei nicht.

meine mission war also klar: das beste apfelschlangerl der welt veganisieren.

nun was ist denn eigentlich ein apfelschlangerl und wieso heißt es so? es handelt sich dabei um eine art strudel, gefüllt mit äpfeln, aber nicht aus strudel- oder blätterteig, umhüllt werden die äpfel von mürbteig - und nein, es ist kein strudel, es ist eben ein schlangerl.
woher sich "schlangerl" ableitet konnte mir weder die verwandtschaft noch google beantworten. drum hab ich mir selbst ein paar gedanken gemacht und bin zu zwei möglichen erklärungen gekommen:
entweder nennt man es schlangerl, weil strudel früher in schneckenform gelegt und so gebacken wurden; oder es stammt vom wort "schlankel", das so viel wie schlawiner/gauner bedeutet.

rezept: (für zwei kleine od. ein großes schlangerl)
für den teig
150g universal mehl
120g alsan od. earth balance
2 el wasser
1 el apfelessig
1 el apfelmus

für die fülle 
3 mittlere äpfel
1 gestrichener tl zimt
2 el rohrzucker
4 el apfelmus
schalenabrieb einer zitrone


1. zuerst alle zutaten für den teig mit den knethaken des handmixers zu einer schönen teigkugel verarbeiten. in frischhaltefolie hüllen und für etwa 1 stunde im kühlschrank ruhen lassen.

2. die äpfel entkernen und dann zuerst in dünne scheiben, danach in stifte schneiden. mit zimt, apfelmus, rohrzucker und zitronenschale vermischen und den rohrzucker unterheben. kurz stehen und durchziehen lassen.

3. die teigkugel (für zwei kleine strudel) halbieren und jede hälfte sehr dünn rechteckig ausrollen. hierzu habe ich den teig bemehlt und zum ausrollen backpapier untergelegt. das hat den vorteil, dass ihr mithilfe des backpapiers den teig - trotz der dünne - sehr gut über die äpfel breiten könnt.
in die mitte des teiges etwas von der apfelmischung verteilen und dann zuerst die langen seiten drüber schlagen, danach die seiten einschlagen.

vor dem backen im vorgeheizten backofen (165 grad) mit etwas geschmolzener pflanzlicher butter bestreichen und danach für 35-40 minuten ins rohr schieben.


das schlangerl ist fertig, wenn es oben schön golden braun geworden ist.
natürlich konnte ich nicht abwarten, bis die apfelherrlichkeit abgekühlt war, ich musste mein erstes stück gleich noch warm aus dem ofen probieren und ich kann dazu nur so viel sagen: traumhaft! bei einem stück ist es mittlerweile nicht geblieben, ein kleiner strudel musste schon dran glauben.

das beste am apfelschlangerl: es passt einfach immer! egal ob zum kaffee am nachmittag, als mitbringsel zur party oder zum osterbrunch, der ja bereits in den startlöchern steht.
beim nächsten oma-besuch werde ich mit sicherheit eines mitbringen, um meiner lieben oma zu beweisen, dass es weder butter noch ei bedarf um ihrer herrlichkeit nahe zu kommen.